Mobilitätskonzept für Reinfeld

Die W!R ist seit Jahren am Thema Verkehr.  Im Januar gab es dazu eine Bürgerveranstaltung, die großes Interesse gezeigt hat.  Es wurden viele Themen angesprochen, Lösungsansätze diskutiert und erste Prioritäten vorgeschlagen.

Das Ergebnis des Abends wurde an die Arbeitsgruppe des Stadtentwicklungsausschusses weitergegeben, damit hier die Diskussion vertieft werden kann und die nächsten Schritte vorbereitet werden können.

So wurde am 10.02.2020 im Stadtentwicklungsausschuss der Startpunkt für ein Mobilitätskonzept gesetzt. Dies begrüßen W!R ausdrücklich. Das im gleichen Ausschuss aufgrund unseres Antrages einige Punkte rund um das Thema Mobilität in Reinfeld von der Tagesordnung gestrichen und verschoben wurden, ist aus unserer Sicht nur ein logischer Schritt gewesen, wie wir bereits in dieser Sitzung erläutern haben.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass diese Punkte – so wie viele weitere Ideen und Anregungen aus den vorangegangenen Terminen – nicht berücksichtigt werden sollen. Jedoch müssen diese gut vorbereitet, ggf. entsprechend der aktuellen Haushaltslage, der Umsetzungsmöglichkeiten priorisiert sowie den richtigen Ausschüssen zugeordnet werden.

Nur so und unter einer ganzheitliche Betrachtung, sehen wir eine realistische Chance für eine erfolgreiche Umsetzung der vielen, wertvollen Ideen.

Und natürlich wird die W!R hier weiterhin auf eine rege Beteiligung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern setzen.

Roald Wramp Bürgermeisterkandidat der Wähler Initiative Reinfeld (WIR)

Nach den Sommerferien im vergangenen Jahr hat sich die Wähler Initiative Reinfeld in den Fraktionssitzungen mit der Problematik beschäftigt, wie soll der neue Bürgermeister sein. Daraus ergab sich eine Vorstellung über die Fähigkeiten, die die Mitglieder der WIR, vom neuen Bürgermeister erwarten. Es gab zudem Einigkeit, dass ein gemeinsamer Kandidat am ehesten die Chance hat den alten Bürgermeister abzuwählen.

Mit diesen Vorstellungen hatte die WIR die Gespräche mit den anderen Parteien im vergangenen Herbst gesucht. Ziel der Gespräche war, einen gemeinsamen Kandidaten mit großem Sachverstand und viel Erfahrung zu finden, um ab Mai 2020 die Geschicke der Stadt wieder in professionelle Hände legen zu können.

Doch es wollte sich nicht so schnell eine geeignete Person finden, welche den ausgesuchten Vorstellungen entsprechen wollte. Das dieses Ziel nur schwer zu erreichen ist, wurde den Vertretern der Fraktionen von CDU, Grünen, SPD und WIR schnell klar. Entweder fehlte den Kandidaten Verwaltungserfahrung oder die politische Ausrichtung konnte nicht alle Fraktionen überzeugen. Dies änderte sich erst, als sich Roald Wramp, derzeitiger Kämmerer des Amtes Nordstormarn, den Fraktionen vorstellte. Schon am ersten Abend waren alle, die ihn kennen lernen durften, von seiner Kompetenz und Erfahrung überzeugt. Als Verwaltungsfachmann mit Erfahrungen als stellvertretender Bauamtsleiter und Kämmerer ist Herr Wramp bestens gerüstet, um die Herausforderungen der Stadt Reinfeld, die in den nächsten Jahren durch die Sanierung des Haushaltes, Fertigstellung der fehlenden Jahresabschlüsse sowie die vielen Bauprojekte, angefangen bei der Feuerwache über die Bahnquerungen bis zum Sportplatz, geprägt sein werden, zu meistern.

Als vordringlichstes Ziel wurde von Herrn Wramp in diesem ersten Gespräch eine funktionierende und effiziente Verwaltung genannt. Nach weiteren Treffen mit Herrn Wramp sowie seiner Vorstellung in den einzelnen Fraktionen konnte ihm die breite Unterstützung aus allen Fraktionen zugesichert werden. Erst das hat ihn dann davon überzeugt, dass eine Kandidatur für Reinfeld sinnvoll ist. In der Mitgliederversammlung der Wähler Initiative Reinfeld wurde mit Herr Wramp über fast alle Themenbereich der Stadt gesprochen. Die Mitglieder wollten unteranderem wissen, ob Herr Wramp als politischer Bürgermeister antreten wolle. Herr Wramp beantwortete die Frage damit, dass er unparteiisch sei und sich der gesamten Stadtvertretung als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger sowie den Bürgerinnen und Bürgern selbst verpflichtet sehe.

Dem konnte der Vorsitzende Hans-Otto Cramer sich nur anschließen: „Die vorgesehene Aufgabenteilung, dass die Politik vorgibt, was zu tun ist und die Verwaltung dieses schnell und effizient umsetzt, muss wiederhergestellt werden. Dazu bedarf es aber eines unpolitischen Bürgermeisters, der proaktiv die Probleme angeht und nicht nur reagiert.“ Zudem wollten die Mitglieder wissen, wie sich Herr Wramp den Umgang mit der Straßenausbaubeitragssatzung vorstellt. Aufgrund der bevorstehenden Bauvorhaben, ist die WIR der Meinung das Thema anzufassen und in den Gremien zu diskutieren. Herr Wramp stimmte dem zu. Die Stadt müsse nach dem Willen des Landes zwar keine Ausbaubeiträge mehr erheben, ihr sei es aber auch nicht verboten. Daher ist es eine politische Entscheidung der Gremien der Stadt, welche sorgfältig zu diskutieren sei.

Wenn die Ausbaubeiträge möglicherweise einmal in der Zukunft nicht mehr existieren, ist es den Mitgliedern der WIR sehr wichtig, dass alle Möglichkeiten ausgenutzt werden Fördermittel zu beantragen. Wie wollen Sie dies realisieren Herr Wramp? Insbesondere die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Gewährung von Fördermitteln meist mit kurzzeitigen Antragsfristen verbunden ist und auf der Grundlage von Konzepten oder Partnerschaften gewährt werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Stadt sich konzeptionell über ihre zukünftige Entwicklung, ggf. unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, Gedanken mache. Darüber hinaus muss die Stadt aber auch immer ihren finanziellen Eigenanteil leisten. Die Inanspruchnahme von Fördermitteln setzt daher immer auch einen leistungsfähigen Haushalt voraus. An Beidem müsse daher gearbeitet werden.

Nach einem interessanten Abend mit dem Kandidaten Wramp wurde der Antrag zur Unterstützung mehrheitlich bestätigt. Die Wähler Initiative Reinfeld (WIR) ist der Meinung, mit Roald Wramp für Reinfeld die beste Wahl getroffen zu haben. Die vielfältigen Aufgaben der Zukunft, angefangen beim Natur- und Klimaschutz über Bahnquerungen und Schulen bis hin zu Kinderbetreuung und Wohnungsbau, können nur auf Basis einer gut geführten Verwaltung bewältigt werden.

Fahrradverkehr in Reinfeld

Die W!R setzt sich seit je her für Fahrradfahrerinnen und Radfahrer in Reinfeld ein. Daher ist die W!R  sehr erfreut, dass über dieses Thema wieder in den Medien berichtet wird. 

Schon 2010 hat sich die Politik  mit einem Radwegekonzept beschäftigt, leider wurde dieses damals aufgrund der fehlenden politischen Mehrheiten nicht weiterverfolgt.

Aktuell beschäftigt sich ein Arbeitskreis des Stadtentwicklungsausschuss wieder mit diesem Thema, neben der Politik sollte unserer Meinung eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Dass es ein Interesse darin gibt, zeigt beispielsweise das eingereichte Konzeptpapier von PRO Reinfeld.

Am vergangenen Wochenende hat der Fraktionsvorsitzende der W!R Jens Löper gemeinsam mit Walter Engel ein sehr konstruktives Gespräch mit Vertretern von PRO Reinfeld geführt.

Indem Gespräch wurde klar, dass es viel Potential gibt den Fahrradverkehr zustärken und die Verkehrsführung zu Gunsten der Fahrräder zu optimieren. – Ziel muss es auch sein die Sicherheit zu erhöhen, zumal viele Schülerinnen und Schüler das Rad nutzen.

Neue Termine

Anfang Januar werden W!R Vertreter aller im Rathaus vertretenen Fraktionen, Vertreter von PRO Reinfeld, des ADFC und des KJB zu einem „Workshop“ einladen, um möglichst viel Aspekte beim nächsten Termin der Arbeitsgruppe des Stadtentwicklungsauschuss berücksichtigen zu können. Diese Arbeitsgruppe trifft sich ebenfalls im Januar das nächste Mal.

Wir freuen uns auf einen regen Austausche und hoffen, dass wir gemeinsam das Raddeln in Reinfeld verbessern und sicherer machen. 

Lichterfest 2019

Am Freitag den 22.11.2019 ab 18 Uhr ist es wieder so weit. Wir feiern im Neuhöfer Park das alljährliche Lichterfest.

Hierzu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger Reinfelds und Umgebung herzlich ein. 

Einladung zum Lichterfest

Die Flatter-Ulme ist gepflanzt

Update vom 10.10.2019:  Wir suchen eine Fläche um einen „Bürgerwald“ zu ermöglichen und bringen mit einem entsprechenden Antrag diesen Vorschlag zur Diskussion in den nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am 25.11.2019.  Hier sollen alle Reinfelder Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten einen eigenen Baum unter fachlicher Anleitung zu pflanzen.

Wir sind auf das Diskussionsergebnis gespannt und hoffen eine ansprechende Fläche zu finden.

Eine neue Flatter-Ulme steht nun auf dem Spielplatz am Steinhof. Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen und den zahlreichen Besuchern. 

Gemeinsam haben wir uns vor Ort ausgesprochen, eine solche Aktion zu wiederholen. Dies nehmen W!R gern in Angriff. 

Nachmachen ist ausdrücklich gewünscht.

Hintergründe:

Die insbesondere von der Landesregierung Schleswig-Holstein und dem Ministerpräsidenten Daniel Günther angeregte Baumpflanzaktion für unser Klima ist in Reinfeld von der Wählerinitiative aufgegriffen worden. Am Rande des Spielplatzes im Steinhof pflanzte man am Donnerstag eine Flatter-Ulme (lat. ulmus laevis). Die Flatter-Ulme gehört zur Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae) und ist eine der drei in Mitteleuropa heimischen Ulmenarten. Sie wurde 2019 zum Baum des Jahres gewählt und gehört zur Zeit zu den bedrohten Arten, “Gern haben wir den Aufruf zu dieser Aktion aufgenommen“ erklärte Otto Cramer, Vorsitzender der Wählerinitiative. „und natürlich mag dies nur ein bescheidender Beitrag sein. Aber der Schutz und der Erhalt der Natur sind schon seit jeher ein wichtiger Teil unseres kommunalen Einsatzes.“ Die W!R ließ es sich nicht nehmen, den bei dieser Aktion anwesenden Bürgermeister Heiko Gerstmann darauf hinzuweisen, dass sich eine solche Aktion im städtischen und damit etwas größeren Rahmen durchaus wiederholen ließe. Geeignete Flächen gäbe es genug.

So lasst uns eine Flatter – Ulme pflanzen – es ist soweit!

Die Wählerinitiative Reinfeld (W!R) beteiligt sich an der Aktion „Einheitsbuddeln“. 

Dem Aufruf des Landes, sich an der Aktion „Einheitsbuddeln“ zu beteiligen folgt die W!R mit großer Begeisterung.Ziel ist es, in jedem Jahr zum Tag der Deutschen Einheit, mindestens 40.000 neue Bäume zu pflanzen und so an diesem Tag nicht nur zurück auf die Geschichte zu schauen, sondern aktiv etwas für die Zukunft des Landes zu tun.

„Als wir vor ein paar Wochen von der Aktion „Einheitsbuddeln“ erfahren haben, waren sich alle Mitglieder der Fraktion sofort einig darüber, sich auch in Reinfeld mit einer Pflanzung zu beteiligen.“, erläutert Jens Löper, Fraktionsvorsitzender der W!R.

Leider blieb die Suche nach einer größeren Fläche, die sich für eine Aufforstung eignen würde, in der Kürze der Zeit ohne Erfolg

„Wir haben uns deshalb entschlossen, anstelle von vielen Setzlingen einen größeren Baum zu pflanzen.“ erklärt Löper die weitere Planung seiner Partei.

Am 3. Oktober (11 Uhr) wird die W!R eine 7-8 Jahre alte Flatter-Ulme auf dem Spielplatz am Steinhof pflanzen.

Die Flatter-Ulme ist der Baum des Jahres 2019.

Aufgrund der bis heute andauernden Ulmenkrankheit, die durch einen Pilz aus dem ostasiatischen Raum hervorgerufen wird, sind in Deutschland kaum noch ausgewachsene Ulmen zu finden, die ein hohes Alter erreichen.

Die Flatter-Ulme ist, im Gegensatz zu den Feld- und Berg- Ulmen, gegen diesen Pilz resistent. Auch wenn Ulmen eigentlich die Nähe des Waldes und des Wassers lieben, kann die Flatter – Ulme ebenso auch auf trockenem Boden gut zurechtkommen.

„Wir laden alle Baumfreunde ein, bei der Pflanzaktion dabei zu sein“ erläutert Löper weiter.

Die W!R ruft bereits in diesem Jahr alle Bürger Reinfelds auf, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Pflanzaktion zu beteiligen. So ist es zum Beispiel möglich, Bäume im eigenen Garten oder Vorgarten zu pflanzen. Vielleicht haben auch die Schulen oder Kindergärten Lust, neue Bäume auf ihren Freiflächen zu pflanzen.

Bis zum nächsten Jahr will die W!R eine Fläche ausfindig machen, auf der dann eine größere Pflanzaktion stattfinden kann.

Parksituation am Reinfelder Bahnhof

In den jüngsten Berichten in verschiedenen Zeitungen mit Kritik auswärtiger Pendler am Zustand der Parkplätze im Bereich des Reinfelder Bahnhofs fehlt aus der Sicht der W!R die Darstellung der Interessen der Reinfelder.

In den Berichten werden einseitig auswärtige Pendler zitiert, der pauschale Verweis auf einen Politischen Willen bzw. ein politisches Versagen ist aus unserer Sicht nicht zulässig.

Vorab ist festzustellen, dass die provisorisch errichteten Parkplätze in erster Linie dazu gedient haben, die Parkplatzsituation in den angrenzenden Wohngebieten zu entlasten. 

Die Parkplätze im Bereich des Silos stellen ein Provisorium dar, zum einen weil durch die geplante Brücke der Bereich komplett umgestaltet wird, zum andern die Haushaltslage. Eine umfangreiche Sanierung für einen begrenzten Zeitraum ist aufgrund dieser ebenfalls nicht zu rechtfertigen.

Ein weiterer Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist, ist die Diskussion um die Verlängerung des HVV Tarifs bis nach Lübeck. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, wird die Zahl der notwendigen Parkplätze für auswärtige Pendler ebenfalls sinken.

Was wir als W!R allerdings für notwendig erachten und auch in die Gremien geben werden, ist die Frage, wie wir die Ausleuchtung in der dunklen Jahreszeit verbessern können und den Platz mit einfachen Mitteln besser befestigen können.

Was das Thema Fahrrad Bügel angeht, so ist es allerdings politischer Wille den Fahrradverkehr zu stärken und die Attraktivität für Fahrradfahrer zu erhöhen. Die Aufgabe von ein paar wenigen Parkplätzen ist in diesem Zusammenhang aus unserer Sicht angemessen und vertretbar.


Mittsommernachmittag im Neuhöfer Park

Am 22.06.19 von 14.00 bis 18.30 Uhr veranstaltet PRO PARK mit Unterstützung der W!R einen Mittsommernachmittag im Neuhöfer Park. Es soll ein bunter Nachmittag für die ganze Familie werden.

  • Jeder ist aufgerufen etwas zum Essen oder Trinken mitzubringen – so entsteht dann ein schönes Buffet für alle.
  • Die Jugendfeuerwehr wird Grillen und dazu Kaltgetränke anbieten – der Erlös kommt dieser zu Gute.
  • Außerdem hält die Jugendfeuerwehr eine Überraschung für die Kinder bereit.
  • Der Nabu wird zum Thema Insekten und Bienenschutz informieren.
  • Der Kleingartenverein ist vor Ort.
  • Die W!R steht  gern für Gespräche zur Verfügung und lädt zum Wikingerschach ein.
  • PRO PARK präsentiert dasneuangelegte Staudenbeet

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eine Entscheidung für die Menschen

Dank der Arbeit von Pro Reinfeld hat ein Umdenken bei der Reinfelder Politik stattgefunden!

Anstatt blind weiterhin dem Leitsatz vergangener Jahrzehnte (und Ewiggestriger) zu folgen, alles zuzubetonieren, aus jedem Quadratmeter Grünland Geld für Investoren zu machen und ohne jede Rücksicht auf Natur und Infrastruktur die Einwohnerzahl der Stadt in die Höhe zu treiben, findet nun langsam ein Umdenken statt.

Im Einklang mit sämtlichen Studien zu den Themen Artenvielfalt, Klimaschutz, Lebenswertigkeit von Städten und demographischer Entwicklung wurde gestern, am 13. Mai 2019, im Stadtentwicklungsausschuss mit den Stimmen von SPD, WIR und den Grünen beschlossen, dass Reinfeld in Zukunft grüner, lebenswerter und buchstäblich lebendiger wird!

Die folgenden Punkte wurden beschlossen:

  • Es werden keine weiteren Wohnflächen an der Dröhnhorst ausgewiesen!
  • Reinfeld strebt an, die Natur und unsere Landschaft in erheblichem Maß zu stärken und weiter zu entwickeln
  • Der Flächenverbrauch wird beschränkt
  • Es soll mehr Bereiche für Erholung, Natur- und Gewässerschutz geben
  • Bei der Land- und Forstwirtschaft wird eine umweltverträgliche, ressourcenschonende und nachhaltige Nutzung angestrebt, wie sie auch im ökologischen Landbau praktiziert wird
  • Der grüne Ring um Reinfeld herum soll deutlich gestärkt werden

Wir sind mitten im Klimawandel, das Wetter wird immer extremer werden. Wir sind auch mitten im sogenannten „6. Massenaussterben“.

Mit diesem Beschluss zeigen die jetzigen Reinfelder Politiker, dass sie verstanden haben, in welcher Situation wir uns alle befinden.
Ein verstärkter Grüngürtel schützt das Mikroklima in der Stadt, zukünftige, heiße Sommer werden den Einwohnern nicht mehr so zusetzen.
Zumindest in unserem Bereich können sich die Populationen an Bienen, Vögeln und Insekten erholen, was gut für die Land- und Forstwirtschaft ist.
Und auch gut für die Menschen !

Was passiert hier eigentlich noch oder geht hier wirklich gar nichts mehr?

Wir alle wissen, dass Reinfeld durch den Kreis für zahlreiche Aktivitäten die Hände gebunden sind. Grund dafür: Die Stadt bekommt keinen Haushalt mehr genehmigt, mit dem sie ohne Einzelgenehmigung wichtige Maßnahmen noch durchführen kann. Dies gilt nicht nur für die größeren Projekte wie etwa die Sportplatzsanierung, den Ausbau der L 71, das Rettungszentrum oder auch die ewig geplante Bahnquerung. – Nein, leider werden auch kleinere, keineswegs aber unwichtige Dinge seit Jahr und Tag nicht mehr in Angriff genommen.

Einige davon zeigen wir Ihnen hier mit der immer wiederkehrenden Frage:

Warum passiert hier nichts?

Seit über drei Jahren soll (mit Genehmigung des Kreises!) hier die Rechtskurve In den Neuen Garten „entschärft“ werden, weil hier Fahrzeuge immer wieder mit gefährlich hohen Geschwindigkeiten abbiegen

Abbiegung Matthias-Claudius-Straße
Richtung Neuer Garten

…..und warum hier,

wo die WIR seit über vier Jahren fordert, die freie Durchfahrt zum Markt für Fahrradfahrer in beiden Richtungen zu erlauben. Eine schlichte, zulässige Ergänzung des abgebildeten Schildes würde das Problem lösen. Seit vier Jahren aber wird man mit diesem Ansinnen auf die Verlegung der Marktstraße verwiesen, ein Projekt, was selbst schon wieder in Frage gestellt wurde.

Zufahrt zum Markt von der
Paul-von-Schoenaich-Straße

……und warum hier,

wo vor mehr als drei Jahren versprochen wurde, den Fußweg gegenüber den Stadtwerken verkehrssicher zu verbreitern, wenn nicht „innerhalb des folgenden Jahres“ der Bau am sog. Rathaus-Center aufgenommen würde (??!).

„Fußweg“ am „Rathaus-Center“ entlang

…und warum hier,

wo – und dies ist nur ein Beispiel von vielen – die WIR bereits über die Jahre hinweg fordert, fußläufige Verkehrswegungen auch barrierefrei abzusichern. Im Beispiel hier würde eine schlichte Absenkung des Bordsteins eine Begehung des Verbindungsweges von der Kieler Straße zum Sportplatz – ein stark frequentierter Weg – für jedermann erleichtern und vor allem sicherer gestalten. Ja, für sich gesehen auch nur eine Kleinigkeit – passieren tut aber auch hier nichts.

Ausgang Kieler Straße zur Jahnstraße

Und was soll bitte schön hier passieren,

wo man schon seit fast einem Jahrzehnt die Treppe vom Herrenkamp zum Teich marode liegen lässt und ständig mit immer höheren Summen davon träumt, sie irgendwann einmal (?!) reparieren zu können. Vorschlag der WIR war hier schon vor Jahren, einen kleinen Streifen des Geländes von Opel Vick zu erwerben, um dort eine viel bescheidenere Treppe hinab zum Teich und zum Wanderweg zu bauen. Doch man hat die Zeit verstreichen lassen, bis es zu spät war. Denn nun wird das besagte Opel-Gelände verbaut.