Fahrradverkehr in Reinfeld

Die W!R setzt sich seit je her für Fahrradfahrerinnen und Radfahrer in Reinfeld ein. Daher ist die W!R  sehr erfreut, dass über dieses Thema wieder in den Medien berichtet wird. 

Schon 2010 hat sich die Politik  mit einem Radwegekonzept beschäftigt, leider wurde dieses damals aufgrund der fehlenden politischen Mehrheiten nicht weiterverfolgt.

Aktuell beschäftigt sich ein Arbeitskreis des Stadtentwicklungsausschuss wieder mit diesem Thema, neben der Politik sollte unserer Meinung eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Dass es ein Interesse darin gibt, zeigt beispielsweise das eingereichte Konzeptpapier von PRO Reinfeld.

Am vergangenen Wochenende hat der Fraktionsvorsitzende der W!R Jens Löper gemeinsam mit Walter Engel ein sehr konstruktives Gespräch mit Vertretern von PRO Reinfeld geführt.

Indem Gespräch wurde klar, dass es viel Potential gibt den Fahrradverkehr zustärken und die Verkehrsführung zu Gunsten der Fahrräder zu optimieren. – Ziel muss es auch sein die Sicherheit zu erhöhen, zumal viele Schülerinnen und Schüler das Rad nutzen.

Neue Termine

Anfang Januar werden W!R Vertreter aller im Rathaus vertretenen Fraktionen, Vertreter von PRO Reinfeld, des ADFC und des KJB zu einem „Workshop“ einladen, um möglichst viel Aspekte beim nächsten Termin der Arbeitsgruppe des Stadtentwicklungsauschuss berücksichtigen zu können. Diese Arbeitsgruppe trifft sich ebenfalls im Januar das nächste Mal.

Wir freuen uns auf einen regen Austausche und hoffen, dass wir gemeinsam das Raddeln in Reinfeld verbessern und sicherer machen. 

Lichterfest 2019

Am Freitag den 22.11.2019 ab 18 Uhr ist es wieder so weit. Wir feiern im Neuhöfer Park das alljährliche Lichterfest.

Hierzu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger Reinfelds und Umgebung herzlich ein. 

Einladung zum Lichterfest

Die Flatter-Ulme ist gepflanzt

Update vom 10.10.2019:  Wir suchen eine Fläche um einen „Bürgerwald“ zu ermöglichen und bringen mit einem entsprechenden Antrag diesen Vorschlag zur Diskussion in den nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am 25.11.2019.  Hier sollen alle Reinfelder Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten einen eigenen Baum unter fachlicher Anleitung zu pflanzen.

Wir sind auf das Diskussionsergebnis gespannt und hoffen eine ansprechende Fläche zu finden.

Eine neue Flatter-Ulme steht nun auf dem Spielplatz am Steinhof. Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen und den zahlreichen Besuchern. 

Gemeinsam haben wir uns vor Ort ausgesprochen, eine solche Aktion zu wiederholen. Dies nehmen W!R gern in Angriff. 

Nachmachen ist ausdrücklich gewünscht.

Hintergründe:

Die insbesondere von der Landesregierung Schleswig-Holstein und dem Ministerpräsidenten Daniel Günther angeregte Baumpflanzaktion für unser Klima ist in Reinfeld von der Wählerinitiative aufgegriffen worden. Am Rande des Spielplatzes im Steinhof pflanzte man am Donnerstag eine Flatter-Ulme (lat. ulmus laevis). Die Flatter-Ulme gehört zur Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae) und ist eine der drei in Mitteleuropa heimischen Ulmenarten. Sie wurde 2019 zum Baum des Jahres gewählt und gehört zur Zeit zu den bedrohten Arten, “Gern haben wir den Aufruf zu dieser Aktion aufgenommen“ erklärte Otto Cramer, Vorsitzender der Wählerinitiative. „und natürlich mag dies nur ein bescheidender Beitrag sein. Aber der Schutz und der Erhalt der Natur sind schon seit jeher ein wichtiger Teil unseres kommunalen Einsatzes.“ Die W!R ließ es sich nicht nehmen, den bei dieser Aktion anwesenden Bürgermeister Heiko Gerstmann darauf hinzuweisen, dass sich eine solche Aktion im städtischen und damit etwas größeren Rahmen durchaus wiederholen ließe. Geeignete Flächen gäbe es genug.

So lasst uns eine Flatter – Ulme pflanzen – es ist soweit!

Die Wählerinitiative Reinfeld (W!R) beteiligt sich an der Aktion „Einheitsbuddeln“. 

Dem Aufruf des Landes, sich an der Aktion „Einheitsbuddeln“ zu beteiligen folgt die W!R mit großer Begeisterung.Ziel ist es, in jedem Jahr zum Tag der Deutschen Einheit, mindestens 40.000 neue Bäume zu pflanzen und so an diesem Tag nicht nur zurück auf die Geschichte zu schauen, sondern aktiv etwas für die Zukunft des Landes zu tun.

„Als wir vor ein paar Wochen von der Aktion „Einheitsbuddeln“ erfahren haben, waren sich alle Mitglieder der Fraktion sofort einig darüber, sich auch in Reinfeld mit einer Pflanzung zu beteiligen.“, erläutert Jens Löper, Fraktionsvorsitzender der W!R.

Leider blieb die Suche nach einer größeren Fläche, die sich für eine Aufforstung eignen würde, in der Kürze der Zeit ohne Erfolg

„Wir haben uns deshalb entschlossen, anstelle von vielen Setzlingen einen größeren Baum zu pflanzen.“ erklärt Löper die weitere Planung seiner Partei.

Am 3. Oktober (11 Uhr) wird die W!R eine 7-8 Jahre alte Flatter-Ulme auf dem Spielplatz am Steinhof pflanzen.

Die Flatter-Ulme ist der Baum des Jahres 2019.

Aufgrund der bis heute andauernden Ulmenkrankheit, die durch einen Pilz aus dem ostasiatischen Raum hervorgerufen wird, sind in Deutschland kaum noch ausgewachsene Ulmen zu finden, die ein hohes Alter erreichen.

Die Flatter-Ulme ist, im Gegensatz zu den Feld- und Berg- Ulmen, gegen diesen Pilz resistent. Auch wenn Ulmen eigentlich die Nähe des Waldes und des Wassers lieben, kann die Flatter – Ulme ebenso auch auf trockenem Boden gut zurechtkommen.

„Wir laden alle Baumfreunde ein, bei der Pflanzaktion dabei zu sein“ erläutert Löper weiter.

Die W!R ruft bereits in diesem Jahr alle Bürger Reinfelds auf, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Pflanzaktion zu beteiligen. So ist es zum Beispiel möglich, Bäume im eigenen Garten oder Vorgarten zu pflanzen. Vielleicht haben auch die Schulen oder Kindergärten Lust, neue Bäume auf ihren Freiflächen zu pflanzen.

Bis zum nächsten Jahr will die W!R eine Fläche ausfindig machen, auf der dann eine größere Pflanzaktion stattfinden kann.

Parksituation am Reinfelder Bahnhof

In den jüngsten Berichten in verschiedenen Zeitungen mit Kritik auswärtiger Pendler am Zustand der Parkplätze im Bereich des Reinfelder Bahnhofs fehlt aus der Sicht der W!R die Darstellung der Interessen der Reinfelder.

In den Berichten werden einseitig auswärtige Pendler zitiert, der pauschale Verweis auf einen Politischen Willen bzw. ein politisches Versagen ist aus unserer Sicht nicht zulässig.

Vorab ist festzustellen, dass die provisorisch errichteten Parkplätze in erster Linie dazu gedient haben, die Parkplatzsituation in den angrenzenden Wohngebieten zu entlasten. 

Die Parkplätze im Bereich des Silos stellen ein Provisorium dar, zum einen weil durch die geplante Brücke der Bereich komplett umgestaltet wird, zum andern die Haushaltslage. Eine umfangreiche Sanierung für einen begrenzten Zeitraum ist aufgrund dieser ebenfalls nicht zu rechtfertigen.

Ein weiterer Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist, ist die Diskussion um die Verlängerung des HVV Tarifs bis nach Lübeck. Sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, wird die Zahl der notwendigen Parkplätze für auswärtige Pendler ebenfalls sinken.

Was wir als W!R allerdings für notwendig erachten und auch in die Gremien geben werden, ist die Frage, wie wir die Ausleuchtung in der dunklen Jahreszeit verbessern können und den Platz mit einfachen Mitteln besser befestigen können.

Was das Thema Fahrrad Bügel angeht, so ist es allerdings politischer Wille den Fahrradverkehr zu stärken und die Attraktivität für Fahrradfahrer zu erhöhen. Die Aufgabe von ein paar wenigen Parkplätzen ist in diesem Zusammenhang aus unserer Sicht angemessen und vertretbar.


Mittsommernachmittag im Neuhöfer Park

Am 22.06.19 von 14.00 bis 18.30 Uhr veranstaltet PRO PARK mit Unterstützung der W!R einen Mittsommernachmittag im Neuhöfer Park. Es soll ein bunter Nachmittag für die ganze Familie werden.

  • Jeder ist aufgerufen etwas zum Essen oder Trinken mitzubringen – so entsteht dann ein schönes Buffet für alle.
  • Die Jugendfeuerwehr wird Grillen und dazu Kaltgetränke anbieten – der Erlös kommt dieser zu Gute.
  • Außerdem hält die Jugendfeuerwehr eine Überraschung für die Kinder bereit.
  • Der Nabu wird zum Thema Insekten und Bienenschutz informieren.
  • Der Kleingartenverein ist vor Ort.
  • Die W!R steht  gern für Gespräche zur Verfügung und lädt zum Wikingerschach ein.
  • PRO PARK präsentiert dasneuangelegte Staudenbeet

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Café-W!R mit dem Blick in Zukunft und Vergangenheit

Mit einem Blick in die Vergangenheit begann die Wählerinitiative Reinfeld – W!R – ihr diesjähriges Café-W!R, genauer gesagt in ihre eigene Vergangenheit. Man feierte am Sonntag, den 19.05. nämlich – etwas verspätet – das 25 jährige Bestehen der Initiative, deren Gründungstag auf den 16. Dezember 1993 datiert. In gemütlicher Runde gab es aber auch genügend Gesprächsstoff über die Zukunft Reinfelds und vor allem darüber, wie die W!R an der Gestaltung dieser Zukunft mitwirken will. Zu den planerischen Perspektiven, die die W!R in ihrem Projekt „Reinfeld 2050“ zusammenfasst, gab zunächst Hans-Otto Cramer eine kurte Übersicht. Über die Ideen und Vorschläge der Initiative und darüber, wie man sich auch künftig aktiv und kreativ in das kommunale Geschehen der Karpfenstadt einbringen will, wurde dann intensiv bei Kaffee und Kuchen diskutiert.

Café-W!R im Sitzungssaal des neuen Rathauses

Eine Entscheidung für die Menschen

Dank der Arbeit von Pro Reinfeld hat ein Umdenken bei der Reinfelder Politik stattgefunden!

Anstatt blind weiterhin dem Leitsatz vergangener Jahrzehnte (und Ewiggestriger) zu folgen, alles zuzubetonieren, aus jedem Quadratmeter Grünland Geld für Investoren zu machen und ohne jede Rücksicht auf Natur und Infrastruktur die Einwohnerzahl der Stadt in die Höhe zu treiben, findet nun langsam ein Umdenken statt.

Im Einklang mit sämtlichen Studien zu den Themen Artenvielfalt, Klimaschutz, Lebenswertigkeit von Städten und demographischer Entwicklung wurde gestern, am 13. Mai 2019, im Stadtentwicklungsausschuss mit den Stimmen von SPD, WIR und den Grünen beschlossen, dass Reinfeld in Zukunft grüner, lebenswerter und buchstäblich lebendiger wird!

Die folgenden Punkte wurden beschlossen:

  • Es werden keine weiteren Wohnflächen an der Dröhnhorst ausgewiesen!
  • Reinfeld strebt an, die Natur und unsere Landschaft in erheblichem Maß zu stärken und weiter zu entwickeln
  • Der Flächenverbrauch wird beschränkt
  • Es soll mehr Bereiche für Erholung, Natur- und Gewässerschutz geben
  • Bei der Land- und Forstwirtschaft wird eine umweltverträgliche, ressourcenschonende und nachhaltige Nutzung angestrebt, wie sie auch im ökologischen Landbau praktiziert wird
  • Der grüne Ring um Reinfeld herum soll deutlich gestärkt werden

Wir sind mitten im Klimawandel, das Wetter wird immer extremer werden. Wir sind auch mitten im sogenannten „6. Massenaussterben“.

Mit diesem Beschluss zeigen die jetzigen Reinfelder Politiker, dass sie verstanden haben, in welcher Situation wir uns alle befinden.
Ein verstärkter Grüngürtel schützt das Mikroklima in der Stadt, zukünftige, heiße Sommer werden den Einwohnern nicht mehr so zusetzen.
Zumindest in unserem Bereich können sich die Populationen an Bienen, Vögeln und Insekten erholen, was gut für die Land- und Forstwirtschaft ist.
Und auch gut für die Menschen !

Radweg entlang der B 75

Anfang und Ende der etwa 1,5 km langen Strecke

Wie lange dauert es eigentlich noch, bis der immerhin bereits von Lübeck bis nach Bad Oldesloe führende, gesicherte Radweg entlang der B 75 auf Reinfelder Boden fertiggestellt wird. Seit Jahren ist dies eine Forderung der Bürger und seit Jahren wird die Verwaltung nicht müde, zu versichern, dass man sich drum kümmere. Erst kürzlich lasen wir im Markt die Titelzeile: “Stormarn fährt Rad“. Der Trend zum Rad für Kurzstrecken und für die Erholung sei klar zu erkennen und gerade unser Kreis sei gut mit Fahrradwegen ausgestattet. Und bekannt ist auch, dass das Land schon seit geraumer Zeit Gelder gerade auch für den Bau und die Verbesserung von Fahrradwegen bereitgestellt hat. Die Einrichtung von Fahrradwegen ist nicht zuletzt auch ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Das wird ganz besonders deutlich, wenn man sich einmal die B 75 anschaut, bei der man zwischen Lübeck und Bad Oldesloe ausgerechnet in einem der gefährlichsten Abschnitte (s.Bild) einfach nicht voran zu kommen scheint. Ein ähnlich langes und ebenso gefährliches Teilstück – am Kneeden – konnte relativ zügig mit einem Radweg versehen werden, so dass dort keiner mehr mit dem Rad auf die stark befahrene Bundesstraße wechseln muss. Nur in Reinfeld scheint das nicht zu klappen, obwohl das besagte Teilstück u.a. auch als Schulweg nach Bad Oldesloe für die Kinder dient – nein, es muss wohl besser heißen dienen könnte. Ständig wird davon und darüber diskutiert, wie Reinfeld wachsen könnte, wie neue Bürger angesiedelt werden können. So etwas wie dieser Fahrradweg, eine Maßnahme der Infrastruktur und der Verkehrssicherheit, gehört essentiell zu dem, was Bürger – und da gehören selbstverständlich auch die alt eingesessenen dazu – von einer sinnvoll planenden Gemeinde erwarten und – wie wir meinen – auch erwarten dürfen.  

Verkehrssicherheit vergeblich vom Kreis gefordert

Seit kurzem ist am nordöstlichen Ortsausgang von Reinfeld das neue Bau-(Wohn-)gebiet „Am Obstgarten“ fertig gestellt worden (hier: Richtung roter Pfeil). Um in die Stadt zu gelangen und für die Kinder in die Schule(n) muss die stark befahrene L 71 überquert werden. Messungen der Stadt Reinfeld haben ergeben, dass die Mehrzahl der Autofahrer (stadtein- sowie stadtauswärts) im Bereich der Kreuzung Stavenkamp / Kastanienallee / Am Obstgarten mit zT. stark überhöhter Geschwindigkeit fahren. Zusammen mit den anderen Fraktionen hat die W ! R hier die Initiative ergriffen und eine verkehrsberuhigende Maßnahme gefordert. Gedacht war an eine Fahrbahnverschwenkung, wie wir sie etwa von der B75 (Verkehrsinsel) kurz hinter LIdl oder von der Ortsausfahrt in Meddewade bereits kennen. Leider zeigte sich die hier zuständige Verkehrsaufsicht des Kreises unbeeindruckt von den teilweise erschreckenden Messwerten. Jegliche verkehrsberuhigenden Maßnahmen wurden rigoros abgelehnt. Ähnliche auf einschlägigen Messungen beruhende Vorhaben in den Ortsausfahrten Bolande sowie Neuer Garten fanden beim Kreis ebenfalls keine Zustimmung. Nicht nur W ! R fragen uns, ob da erst etwas Ernsthaftes passieren muss, ehe gehandelt wird.