W!R - Wählerinitiative Reinfeld

Schön, dass Sie die Internetseiten der Wählerinitiative Reinfeld - W!R - besuchen.

W!R sind zurzeit mit 4 Stadtverordneten und 5 bürgerlichen Mitgliedern für Sie in der Stadtvertretung und in den Ausschüssen vertreten. Die Stadtverordnetenversammlung besteht aus 22 Mitgliedern, zusätzlich gibt es noch 6 Ausschüsse.

W!R machen Politik für die Reinfelderinnen und Reinfelder, vor allem aber Politik mit Ihnen.

W!R stehen für Transparenz und Bürgerbeteiligung. Deshalb sind unsere Fraktionssitzungen öffentlich, soweit es die Vorschriften zulassen, und Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Anliegen und Vorschläge einzubringen.

W!R tagen im Regelfall jeden 2. Montag eines Monats ab 19.30 Uhr im Reinfelder Rathaus.

W!R treffen uns aber nicht nur im Rathaus, sondern auch dort, wo es brennt und W ! R machen Ortstermine. Möchten Sie ihre Anliegen mit uns besprechen oder einfach nur zuhören, sollten Sie sich bei unserem Fraktionssprecher Walter Engel oder auf unserer Internetseite unter der Rubrik Veranstaltungen/Termine über den Ort und Termin informieren. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, sich über alle Sitzungstermine und über alle Tagesordnungspunkte zu informieren.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Aktuelles von der W!R

11.09.2023 - W!R frühstücken bei Schwesterherz, dem neuen Café mit Herz in Reinfeld!

Am Samstag, dem 9. September, hatten sich Mitglieder der Wählerinitiative Reinfeld (W!R) im Café Schwesterherz zum Frühstück getroffen. Man wollte einen Monat nach der Eröffnung des Cafés die Atmosphäre erleben, die durch die drei Schwestern Dilek und Melek Serbest, Gülcan Hocoglu und ihre Mitarbeitenden in dem neuen Treffpunkt Reinfelds geschaffen wurde. Auch war man auf die Leckereien gespannt, die den Gästen zum Frühstück serviert werden.

Wir betraten das Café so gegen 10 Uhr und es herrschte bereits reger Betrieb. Wegen des schönen Wetters waren auch die Plätze vor dem Café gut besetzt. Unser erster Eindruck war, dass obwohl alle gut zu tun hatten, keine Hektik unter den Mitarbeitenden herrschte und alle eine gelassene Routine ausstrahlten. Eine Pflanzendekoration an der Wand, mit dem Sinnspruch „Das Leben isst schön“ suggerierte bereits eine Vorfreude auf das Frühstück, das uns erwartete.

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Wir wurden herzlich begrüßt und da wir einen Tisch vorbestellt hatten, geleitete Gülcan uns zu unserem Platz auf der Empore und widmete sich dann erst einmal den anderen Gästen. Hier zu sitzen war sehr beliebt, denn man hat einen schönen Überblick über das ganze Café. Wir genossen die angenehme Kühle, die von der Klimaanlage ausging, da es an diesem Morgen bereits sehr warm war. Gerade hatten wir uns über das geschmackvoll gestaltete Café ausgetauscht, da erschien Gülcan wieder an unserem Tisch und fragte nach unseren Frühstückswünschen. Da nicht alle von uns das Sortiment kannten, machte Gülcan Vorschläge, die wir mit einigen Sonderwünschen gerne aufnahmen. Auch verabredeten wir uns mit ihr zu einem Gespräch, wenn sie später etwas Zeit hätte, um von ihren Eindrücken im ersten Monat des Cafébetriebes zu erfahren.

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Nach und nach brachten uns Gülcan und ihre Mitarbeitenden eine Mischung aus deutschen und  türkischen Frühstückspezialitäten, die sie liebevoll auf dem Tisch drapierten. Es war reichlich und wohlschmeckend. Wir genossen diese Zeit mit einer Nonchalance, wie man sie sich für ein Frühstück in trauter Runde und angenehmer Umgebung vorstellt. Später kam dann Gülcan zu uns und wir erfuhren einiges  von den vergangenen Wochen im Schwesterherz.

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Gülcan erzählte uns  von einer sehr spannenden und stressigen Zeit, die von der Sorge geprägt war, dass sie bis zum Eröffnungstermin nicht fertig würden. Viele Dinge klappten nicht so, wie die Drei es sich vorgestellt hatten. Beispielsweise war nicht eingeplant, dass der Fußboden und die Tische erneuert werden mussten. Auch war der bestellte Backofen nicht rechtzeitig geliefert worden und ein daraufhin von einem Freund geschenkter Ofen funktionierte nicht richtig. Zum Glück hatte da die Bäckerei Rohlf die ersten Tage ausgeholfen. Es war nur ihrer unermüdlichen Energie für das Café und vielen Helfern aus der Familie und dem Freundeskreis zu verdanken, dass Dilek, Melek und Gülcan pünktlich am 05.08. um 8:00 Uhr das Café Schwesterherz mit gefüllten Regalen eröffnen konnten. Die Schwestern hatten noch bis drei Uhr morgens das Café herausgeputzt und die Waren einsortiert. Allerdings kamen die Kunden an diesem ersten Samstagmorgen anfangs nur zögerlich. Am Sonntag wurde der Betrieb dann reger und es lief so, wie man es sich vorgestellt hatte.

Inzwischen ist das Café von den Reinfeldern gut angenommen worden und die Schwestern sind grundsätzlich mit dem Zulauf zufrieden. Kuchen, Brötchen, Brot, Salate, Speiseeis und kleine Warmspeisen gehören mit einer Auswahl von Getränken zum Grundsortiment und werden gut angenommen. Jedoch könnte der Betrieb am Nachmittag etwas reger sein. Hier wollen die Drei zukünftig mit herzhaften Speisen die Gäste locken. Man testet sowieso aus, was geht und was verbessert werden könnte. Eine Umstellung ist der Cafébetrieb für Dilek, Melek und Gülcan allemal. Etwas Müdigkeit steckt immer noch  in ihren Knochen.
Das frühe Aufstehen war anfänglich auch eine Herausforderung mit der sie sich inzwischen arrangiert haben. An die neue Arbeitsweise mussten die Schwestern sich ebenfalls gewöhnen. War bei ihrem vorherigen Job, bei Paschas Kebab House, das schnelle Zubereiten der Speisen gefordert, so sind die Anforderungen in einem Café mit gemütlicher Atmosphäre doch ganz andere. Die Gäste haben in aller Regel Zeit und wollen in Ruhe ihr Frühstück oder die Kaffeespezialität genießen. So muss hier in die Vorbereitung viel mehr Sorgfalt gelegt werden. Das Auge isst mit und so dauert es auch länger wenn die Speisen mit Sorgfalt zubereitet und dekoriert werden. Die Freundlichkeit brauchten die Schwestern nicht neu lernen. Wer sie von „Pascha“ kennt weiß, dass Freundlichkeit und Herz zu ihren Stärken gehören. Für die Zukunft gibt es natürlich noch weitere Pläne. So ist die Internet-Nutzung für die Gäste in Vorbereitung. Auch sind bargeldlose Bezahlmöglichkeiten im Gespräch. Die Nutzung der Räumlichkeiten für Feiern und Catering außer Haus soll auch ermöglicht werden.

Wir dürfen sicher noch auf einige positive Überraschungen gespannt sein. Schon jetzt sind die Reinfelder glücklich, mit dem Café Schwesterherz einen neuen kulinarischen und gesellschaftlichen Ort zum Verweilen in Reinfelds Paul-von-Schoenaich-Straße zu haben. Die Wählerinitiative Reinfeld (W!R) will mit ihren Familien jedenfalls noch oft im Café der drei Schwestern frühstücken oder Leckereien kaufen. Deshalb wünschen wir Dilek und Melek Serbest und Gülcan Hocoglu weiterhin viel Erfolg und Freude an ihrem Café Schwesterherz in Reinfeld.